Um die negativen Auswirkungen durch den Spurausbau der A1 zwischen Wankdorf und Schönbühl für Zollikofen zu verhindern, erhebt der Gemeinderat Zollikofen beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) Einsprache.
Aus Gründen des Klimaschutzes soll auf den 8-Spur Ausbau gänzlich verzichtet werden. Es ist davon auszugehen, dass eine Verbesserung der Infrastruktur Mehrverkehr beim motorisierten Individualverkehr verursacht und den Ausstoss von Treibhausgasen erhöht. Falls der Ausbau dennoch erfolgen sollte, fordert der Gemeinderat die Zusicherung, dass die Autobahnunterführung Länggasse verbreitert, die Lärmbelastung für Zollikofen verbessert, flankierende Massnahmen zur Steuerung des Durchgangsverkehrs geprüft und während der Bauzeit der zusätzliche Verkehr durch das Baustellenpersonal überprüft wird und gegebenenfalls Massnahmen ergriffen werden.