Der Gemeinderat lehnt ein zusätzliches befristetes Spezialprogramm für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf ab. Die Schulen Zollikofen verfügen bereits über Förder- und Interventionsinstrumente, mit denen Schülerinnen und Schüler bedarfsgerecht unterstützt sowie Klassen und Lehrpersonen gezielt entlastet werden können.
Die Motion Armin Thommen (GLP) und Mitunterzeichnende verlangt die Einführung eines befristeten Spezialprogramms an der Primarschule nach dem Vorbild der Schule Studen Aegerten. Verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler sollen vorübergehend ausserhalb der Regelklasse betreut und anschliessend wieder integriert werden.
Aus Sicht des Gemeinderats decken die bestehenden Angebote unterschiedliche Situationen und Bedürfnisse ab. Die verfügbaren Ressourcen sollen weiterhin dort eingesetzt werden, wo sie den grössten Nutzen entfalten. Ein zusätzliches Time-Out-Gefäss würde Mittel dauerhaft binden, die damit für bestehende Unterstützungsangebote nicht mehr zur Verfügung stünden.
Der Gemeinderat beantragt dem Grossen Gemeinderat deshalb, die Motion nicht erheblich zu erklären.