Die Asiatische Tigermücke breitet sich auf Grund milderer Temperaturen zunehmend in der Schweiz aus. Sie ist deutlich aggressiver als unsere heimischen Gemeinen Stechmücken und kann verschiedene tropische Krankheiten übertragen. Zwar besteht aktuell noch kein akutes Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung, mit der zunehmenden Ausbreitung dieser Art wächst jedoch das Risiko, dass Krankheitserreger, die aus dem Ausland mitgebracht werden, hier von diesen Mücken weiterverbreitet werden.
Tigermücken erkennen
Wegen ihrer auffälligen weissen Linie auf dem Rücken sowie den fünf weissen Ringen an den Hinterbeinen, lässt sich die Asiatische Tigermücke gut erkennen. Ausserdem ist sie, im Gegensatz zur einheimischen Art, tagaktiv.
Brutstätten konsequent beseitigen
Sie legt ihre Eier bevorzugt in kleinen Wasseransammlungen, auch weit weg von natürlichen Gewässern ab. Um ihre Vermehrung zu verhindern, sollten Behälter mit stehendem Wasser wie Blumenuntersetzer, Giesskannen, Eimer oder Tiertränken mindestens einmal pro Woche geleert werden. Regentonnen und andere Wasserbehälter lassen sich mit einem feinmaschigen Netz schützen.
Weitere invasive Arten
Neben der Asiatischen Tigermücke wurden in der Schweiz auch schon die Japanische und Koreanische Buschmücke nachgewiesen. Sie ähneln der Tigermücke, besitzen jedoch keinen weissen Strich auf dem Rücken. Auch sie können Krankheiten übertragen.
Sollten Sie eine verdächtige Mücke entdecken, melden Sie Ihre Beobachtung mit einem Foto auf www.muecken-schweiz.ch.
Weitere Informationen:
Schweizerisches Mückennetzwerk: www.muecken-schweiz.chExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.
Neobiota Kanton Bern: www.weu.be.ch/de/start/themen/umwelt/biodiversitaet/arten/neobiota.htmlExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.