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Kanalisation

Zuständiger Aufgabenbereich: Bauverwaltung
Verantwortlich: Tiefbau, Ver- und Entsorgung

Das Abwasserleitungsnetz, ohne Kläranlage, mit einer Länge von zirka 46 km, weist laut dem Anlagekapital einen Wiederbeschaffungswert von 85 Mio. Franken auf. Bei einer mittleren Lebensdauer von 80 Jahren für das Leitungsnetz und 50 Jahren für die Sonderbauwerke müssten pro Jahr im Durchschnitt für die Instandsetzung, Sanierung und Erneuerung 1 Mio. Franken eingesetzt oder der Spezialfinanzierung zugeführt werden.
Ein grosser Teil unseres Leitungsnetzes ist neueren Datums, allerdings auch in einer Zeit abnehmender Bauqualität, entstanden. Für die Werke ist deren langfristiger Werterhalt eine grosse Herausforderung.
Hier finden Sie weitere interessante Informationen in Bezug auf die Abwasserentsorgung und deren Finanzierung.

Um ein Kanalisationsnetz zu erhalten, sind laufend Erneuerungen von rund 1.5 bis 2 % des Kanalnetzes erforderlich. Somit müssten jedes Jahr ungefähr 1/50 des bestehenden Kanalisationsnetzes erneuert oder Rückstellungen für spätere Erneuerungen getätigt werden. Bei unserem Netz mit einem Anlagewert von ca. 85 Millionen Franken resultiert somit ein jährlicher Finanzbedarf von rund einer Million Franken. Fehlinvestitionen können nur verhindert werden durch eine ganzheitliche und seriöse Entwässerungsplanung.
Die Generelle Entwässerungsplanung unserer Gemeinde verfolgt folgende Ziele:

  • Erkennen der Kapazitätsengpässe,
  • Fremdwasser-Elimination,
  • Retention von Regenwasser,
  • Abfluss-Steuerung und Kanalbewirtschaftung,
  • lange Lebensdauer der Anlage erhalten,
  • Fehlinvestitionen vermeiden,
  • Betrieb und Unterhalt regeln,
  • Konzept für die weitere Datenverwaltung aufstellen,
  • Versickerung von Regenwasser.

    Die Versickerung oder Retention (Zurückhalten) von Meteorwasser gewinnt künftig an Bedeutung, weil damit Engpässe im Netz bei Spitzenabflüssen vermieden werden können.

    Finanzierung
    Die Finanzierung der Abwasseranlagen erfolgt nicht durch Steuergelder. Es besteht eine eigene Rechnung, welche mit einmaligen Anschluss- und wiederkehrenden Benützungsgebühren gespiesen wird.

    Wissenswertes
    Sämtliche Liegenschaften in der Gemeinde mit Ausnahme der Bauernhöfe sind an der Kanalisation angeschlossen. Das Abwasser fliesst durch verschiedene Rohrsysteme (Zement-, Beton- oder Kunststoff-Rohre) mit unterschiedlichen Durchmessern in die Abwasserreinigungsanlage (ARA) in Worblaufen.
    Ist Ihnen bekannt, wie viel Abwasser Tag und Nacht in die ARA fliesst? Es sind durchschnittlich 460 Liter pro Tag und Einwohner, die durch das rund 45 km lange Kanalnetz der ARA zugeführt werden. Dabei kann es zu grösseren Schwankungen kommen, z. B. nach einem Gewitter oder länger andauernden Regenfällen.
    Dach-, Vorplatz- und Strassenwasser belasten die Abwasserleitungen zusätzlich. Nur in wenigen Fällen kann dieses Wasser versickert oder separat (in Aare, Krebs- oder Steinibach) abgeleitet werden.

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