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Karte 01._Der Landschaftsweg  Eine Gruppe an Geschichte, Kultur und Natur interessierter Personen hat den vor Jahrzehnten durch Hermann Bieri geschaffenen Naturlehrpfad erneuert. Der Weg beginnt oberhalb dem Buchrain, folgt dem Krebsbach, der Aare und dem Steinibach und endet an der Wahlenallee (vormals Molkereischule). Der Weg kann selbstverständlich auch mit Start an der Wahlenallee begangen werden. Marschdistanz: ca. 3.8 km.
Tafel 02._Wissenswertes über Zollikofen  Längs dem Landschaftsweg wird auf 36 Informationstafeln viel Wissenswertes vermittelt, über das Zusammenspiel von Mensch und Natur, die Erdgeschichte, die Herrschaft Reichenbach (von Rudolf von Erlach bis zur Bierbrauerei), historische Verkehrswege, Gewässer und ihre Lebewesen, Hecken und ihre Bewohner, einheimische Pflanzen und invasive gebietsfremde Pflanzen (Neophyten), die Anstrengungen der Landwirtschaft für eine ökologische Bewirtschaftung, die landwirtschaftlichen Bildungsinstitute und vi
Krebsbach 03._Erdgeschichte  In den letzten 12000 Jahren hat der Chräbsbach, bevor er in die Aare mündet, einen tiefen Graben aus der Landschaft herausgespült. Durch diese Erosion erhalten wir einen Einblick in die Gesteinsablagerungen bis vor 22 Millionen Jahren.
Herrschaft Reichenbach 04._Die Herrschaft Reichenbach  Rudolf von Erlach, Sieger von Laupen, war Begründer der Herrschaft Reichenbach und Erbauer der Burg zu Reichenbach im 14. Jahrhundert. Beat Fischer, Begründer des bernischen Postwesen, erwarb 1683 die Herrschaft Reichenbach und die Burg, an deren Stelle er ein Schloss im Stil des Hochbarocks erbauen liess, mit angegliederter Biersiederei für seine Postknechte. Bis 1798 übten die Nachkommen von Beat Fischer die Herrschaftsrechte über das Gemeindegebiet von Zollikofen aus.
Chräbsbach 05._Gewässer und ihre Lebewesen  Im Chräbsbach, in der Aare, im Weiher und der Giesse (Bild) leben Gemeinschaften verschiedener Lebewesen: Tiere, Pflanzen, Pilze, Kleinstorganismen. Alle Tiere und Pflanzen einer Lebensgemeinschaft und der Lebensraum (Biotop), den sie bewohnen, bilden zusammen einen Naturhaushalt (Ökosystem).
Frühere Badi 06._Früher eine Badi, heute ein Weiher  Im Gebiet des Weihers (beim Pfadiheim an der Aare) gab es bis in die fünfziger Jahren ein Schwimmbad. Es wurde von der privaten Aktiengesellschaft "Bau und Bad AG Zollikofen" betrieben. Das Wasser war meistens kalt, es gab viel Algen, die Anlage war zu schattig und verfügte somit über zu wenig Platz zum "Sünnele".
Neuntöter 07._Hecken, Extensivwiesen und ihre Bewohner  Hecken sind dichte, meist wenige Meter breite Gehölzstreifen, zusammengesetzt aus einheimischen niederen und hohen Büschen, ergänzt durch einzelne Bäume.
Extensivwiesen werden weder mit Hofdünger noch mit Mineraldünger versorgt und nur zwei bis drei mal pro Jahr gemäht. Sie sind "mager" und trotzdem artenreich. Hecken und Magerwiesen sind ein Paradies für Vögel, Insekten, Reptilien und Kleintiere.
Rütti 08._Die landwirtschaftlichen Bildungsinstitute  Das Aviforum (vormals Geflügelzuchtschule) und das Inforama Rütti sind wichtige Bildungsstätten für die Landwirtschaft. Im Interesse der Kosumenten setzen sie sich für eine ökologische, tierfreundliche und wirtschaftliche Landwirtschaft ein. Der Lanschaftsweg verläuft entlang von Gehegen, durch vielfältige Kulturen und Versuchsfelder.
Hochstammobstgärten 09._Hochstamm-Obstgärten  Mit ihrer Blütenpracht verzaubern Hochstamm-Obstgärten, insbesondere die Wahlenallee, im Frühjahr unsere Landschaft und bereichern die Kulturlandschaft. Sie sind gleichzeitig auch wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzenarten. In Hochstamm-Obstgärten leben bis 35 Vogelarten.
Hagebuche 10._Pflanzenbeschrieb  Dem Landschaftsweg entlang geben zusätzlich rund 50 Tafeln (im Format A3) Auskunft über einheimische und invasive Pflanzenarten. Die Tafeln sind bebildert und enthalten Informationen zum Vorkommen, zu den Merkmalen, zur Verwendung und bei einigen Arten zur Giftigkeit.
Invasive Neophyten: Fremdländische Pflanzenarten wie der Sommerflieder, welche die einheimische Vegetation verdrängen, und deshalb bekämpft werden müssen.
  11._Unterhalt des Landschaftsweges  Eine Gruppe Freiwilliger hat den Landschaftsweg mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde und Sponsoren geschaffen und wird ihn auch unterhalten. Sie hofft, dass zu den Informationstafeln Sorge getragen wird und ist dankbar für Hinweise auf Schäden und Vandalismus.

Kontaktadresse der Arbeitsgruppe Landschaftsweg:
Hans Reber
Juraweg 3
3052 Zollikofen
landschaftsweg@zollikofen.ch